Christenlehre

„Hallo, ich bin’s, dein Max. Ich gehe seit einiger Zeit in die Christenlehre und würde dir gerne etwas darüber erzählen:
Wenn wir ankommen, erzählen wir uns erst einmal, wie der Tag so war. Dann gibt es meist eine Geschichte. Sie handelt von Gott und den Menschen oder von den Menschen, ihren Problemen und deren Lösung. Dann reden wir darüber. Manchmal spielen wir die Geschichte auch nach. Ich finde es gut, dass ich da meine Fragen los werde und meine Meinung sagen kann. 
Manchmal malen oder basteln wir etwas dazu. Das Malen gefällt uns allen am besten. 
Jede Stunde singen wir. Uns allen macht das Singen viel Spaß, aber manche Kinder tun nach einiger Zeit bloß noch so, als würden sie mitsingen. Das gefällt mir nicht.
Manche von uns gehen in die Grundschule, andere auf die Mittelschule oder aufs Gymnasium. Manche sind getauft, andere nicht. Manche gehen in Religion, andere in Ethik. Das ist egal. Bei uns kann jeder mitmachen.
Was mir noch gut gefällt, ist, dass wir uns manchmal einen Film anschauen oder etwas spielen – Memory, Wackelturm, Buchstabensuppe, Gummibärchenraten, Turmbau zu Babel oder einfach Zuckball und Hasche auf der Wiese. 
Schön ist auch der Schlusskreis, wenn wir alle singen „Halte zu mir, guter Gott“ oder „Vom Anfang bis zum Ende“ Da machen sogar die Singemuffel mit.
Wir machen auch oft Dinge außerhalb der Christenlehre. Dort kann man auch seine Freunde aus den anderen Gruppen wiedersehen. Was es noch bei uns gibt, sind z. B. Kinderbibeltage, eine Rüstzeit in den Herbstferien, Minirüstzeiten und Christenlehrenächte, English Days, Familienausflüge, Bastelnachmittage und Krippenspiele. Die finden wir besonders toll.